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Human Enhancement Advocacy

Bei Boing Boing werden in einem Kommentarthread Argumente für und wider Drogen zur Steigerung geistiger Fähigkeiten ausgetauscht: Sind sie unfair? Sollten sie im akademischen Umfeld wie Doping bei Leistungssportlern behandelt werden? (Pro-Doping-Gegenargument: Warum sollten die zufälligen Gewinner der “genetic lottery” Vorteile gegenüber denen haben, mit denen es die Gene nicht so gut meinten?)

Ich verspreche, dass man sich mit dem folgenden Pro-Hirndoping-Argument ethisch unbeliebt macht, aber es ist einfach zu bewundernswert fies (und zugleich so enttäuschend profan), um es nicht eines Blickes zu würdigen:

I suspect that there will be many bans implemented in the EU and US, but public opinion in SE Asia is much friendlier to genetic, neurological, and other enhancements. This may well contribute to the rise of China and its neighbors over a declining West which will simply not be able to compete in our global economy.

(Kommentar von Spinobobot)

Schonmal ins eigene Human-Enhancement-Advocacy-Inventar eintragen, damit schafft man’s sogar zu Sabine Christiansen.

Wer’s dagegen etwas ethikfreundlicher und umfassender haben will, der lese sich diesen langen, schönen Kommentar von Boing-Boing-Kommentar-Moderatorin Teresa Nielsen Hayden durch, der auch so ziemlich die gesamte vorhergehende Kommentardiskussion in den in ihr gefallenen Pro- & Contra-Argumentationspunkten abgrast.

Saturday March 15, 2008

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Kommentare

  1. siggi / 15. March 2008, 17:47 Uhr

    A storm of inequality in many dimensions (neuro/$/tech/global…) is brewing. Obwohl Yudkosky sich von eigenen Texten vor 2001 distanziert, empfinde ich seine Charakterisierung von Prä-Singularitäts-Zeiten als schauriger als eine Crackneighborhood mit jedem Jahr treffender.

  2. Markus / 15. March 2008, 23:31 Uhr

    Zu dem Argument passt die Antwort des kürzlich verstorbenen Joseph Weizenbaum auf einen Hinweis aus dem Auditorium ganz gut.

    Student: “Wenn wir es nicht machen, dann macht es eben jemand anders”.

    Weizenbaum: “Ich bin mir sicher, dass in diesem Monat, sicher aber in diesem Jahr eine Frau in Berlin vergewaltigt wird, und wenn ich es nicht mache, dann macht es eben jemand anders”.

  3. Erik / 16. March 2008, 01:40 Uhr

    @ Markus:

    Inhaltlich ist deine Analogie sicher richtig und nicht ohne Humor.

    Doch es geht im Falle der Gentechnik um etwas mehr, als reine Vergewalltigung (=Triebbewältigung). Hier geht es um natürliche Selektion! Länder wie China könnten sich in wenigen Jahren an die Spitze der technischen Entwicklung setzen, wenn sie mehr Möglichkeiten der Forschung zulassen, als Europa oder Amerika. Und Vergewaltigung wird sich in der Menschlichen Population wohl nicht so sehr durchsetzen oder gar einen besser an die Umwelt angepassten Menschen hervorbringen, wie lebensverlängernde Technologien!

    Bei dir schwingt ein sarkastischer Unterton mit, den ich als pauschale Ablehnnung der Gentechnik deute.

  4. Erik / 16. March 2008, 01:44 Uhr

    Ey Christian,

    irgendwie geht deine Uhr falsch! Bei mir ist es erst 01:44. Und ich glaube Hamburg liegt in derselben Zeitzone, wie Berlin.

  5. Christian / 16. March 2008, 15:21 Uhr

    @Markus: Ich kann mit der Analogie in dem Fall auch nicht viel anfangen, weil sie die Struktur des angeführten Arguments verfehlt.

    Gewiss, in beiden Fällen geht es darum, dass Sache x so der so getan werden wird, ob ich sie nun selber tue oder nicht. Und in beiden Fällen kann Sache x mehrfach getan werden, so dass ich nicht durch mein eigenes Tun von Sache x verhindern kann, dass jemand Anderes Sache x ebenfalls tut.

    Im Wirtschaftsstandortargument erhält unter den Spielregeln des Marktes allerdings derjenige, der Sache x tut, einen Vorteil gegenüber denen, die Sache x nicht tun, der sich für diese in einem Nachteil ausdrückt. Es ist mir also in jedem Fall anzuraten, Sache x zu tun: Bestenfalls drückt es sich für mich in einem Vorteil gegenüber den anderen Spielern aus, schlechtestenfalls verhindert es, dass ich ihnen gegenüber in einen Nachteil verfalle.

    Das ist beim Vergewaltigungsargument nicht gegeben. In seinem Fall bringt der Vollzug von Sache x (eine Frau zu vergewaltigen) nicht pauschal aus sich heraus einen Vorteil gegenüber denen, die es nicht tun, der sich für letztere in einem Nachteil auswirken würde. Nun könnte man natürlich ein böses Spiel ersinnen, das sich nur durch Vergewaltigung der meisten Frauen gewinnen lässt (man frage bei der Panorama-Redaktion nach): Dann würde für die Teilnehmer die obige Wirtschaftsstandortlogik sehr wohl wieder greifen. Aber ich bezweifle, dass Weizenbaum ein derartiges Regelwerk implizierte.

    @Erik: Besser so?

  6. Erik / 16. March 2008, 17:59 Uhr

    Viel!

  7. nexuslex / 17. March 2008, 02:10 Uhr

    angebracht fände ich so einen link wie die von amazon zu den büchern. ist ja schwer zu beurteilen welcher spammer einen vertrauenswürdigen indischen medikamentenkopierer vertritt.
    eine olympiade mit gedopten, ungedopten und prothesencyborgs fände ich faszinierend.
    ich denke kokain und amphetamin zeigt deutlich wie reagiert wird. man soll halt gefälligst üblere gifte mitkonsumieren.
    apropos amphetamin, von china hört man das es arbeitern dort zukommengelassen wird um die 18 stunden schichten humaner zu gestalten und auch hier im umzugsgewerbe nutzt man das gute alte blizzer gerne.
    ich vermute momentan wäre es gesellschaftlich am besten ein blindes auge zuzuwenden und interessierten individuen den zugang zu qualitätsprodukten nicht zu verbauen.(nach meinen beobachtungen mit marihuana und khat sind meine hoffnung für einen verantwortungsvollen gesellschaftlichen umgang eher gering.hysterie und so)
    bei klausuren einfach dazuschreiben: diese arbeit wurde mit adderall unterstützt, gibt´s vielleicht noch sponsoring.
    weiter früher im blog hattest du freud, der auch kokste, um seine arbeit zu unterstützen und mit dem wissen konnte ich auch seine sexuelle fixation viel besser nachvollziehen.
    wobei auch die amerikanische politik zum größten kokainabnehmer der welt irgendwie passt und speedparanoia und morphinunzerstörbarkeitsgedanken vielleicht auch bei hitler zu beobachten gewesen wären
    verzeih, das ist keine druffner diskussion, aber nah dran und ich sage, sich mit surrogaten aus dubiosen heimlaboren zu behelfen ist übler
    und natürlich: grüntee,ginko, meditation und konzentration
    und noch: Alkohol, ausser in minimalstkonzentration stark dummheitsfördernd ist ja unsere volxdroge neben kaffee, da gibt es bilder von spinnenweben unter einfluss,das ist auch nicht das wahre
    freiwillige versuchsratten dürfte es zur genüge geben
    so ausgekotzt,hehe, jetzt erstmal nach cylert suchen
    p.s. ist das ein captcha gegen sehschwache?

  8. Markus / 17. March 2008, 02:12 Uhr

    @ Christian, Erik

    Erik hat natürlich recht, wenn man vom dem Wörtchen “pauschal” absieht. Ich wollte nicht die verlockende Vereinfachung der “Vergewaltigung der Natur” durch Gentechnik etc. an die Wand kritzeln, sondern den tiefergehenden Gehalt der Warnung von Weizenbaum berücksichtigt wissen.

    Das Verwaltigungsargument richtet sich danach, welche Haltung man der Gentechnik gegenüber im Allgemeinen einnimmt. Ich selbst habe keine Ahnung welche Veränderungen uns durch Gentechnik bevorstehen. Ich habe nur ein Gefühl, dass sich die Gentechnik in einem sehr frühen Stadium befindet und unser Wissen den Warnfilmchen gleicht, die zeigen was im Fall der Explosion einer Atombombe zu tun sei.

    Die Wirtschaftsstandortlogik des Wissens folgt dabei der der Rüstung nahtlos: Der Wettbewerb um die meisten und größten Waffen ist eine Frage der Macht, des Willens und des Wissens. Während dem Unbeteiligten Letharige, Protest und Unwissen vorbehalten ist.

    Denn solche Fragen aufzuwerfen, ohne darüber nachzudenken, um welches Wissen es sich handeln soll, scheint mir absurd. Es handelt sich um die Wissensfähigkeiten, die den neuen Eliten die Macht eintragen soll, die sie benötigen, um in einer (hier ist es angebracht) Wissengesellschaft zu
    herrschen (modern:Gewinne abschöpfen).

    Einem derartigen Herrschaftskonstrukt steht theoretisch die Kraft des Gesetzes gegenüber, die auch die meisten Menschen davor zurückhält andere zu vergewaltigen. Das Gesetz ist dabei eine vertragliche Rückversicherung aller Individuen mit Sanktionsmechanismus, für den Fall, dass sich jemand nicht an die Regeln hält.

    Ein Ausbruch aus diesem Regelkatalog ist auch in der scheinbaren Anarchie der internationalen Beziehungen, ein impliziter Vertragsbruch gegenüber der eigenen Gesellschaft, der im Grunde genommen Sanktionierung erfordert. Da dies allerdings nicht möglich ist, sind wir gezwungen das Ganze Ökonomie zu nennen und Begriffe wie “Wirtschaftsstandortlogik” zu gebrauchen.

    Dennoch geht es nur darum den anderen zu beherrschen. Wenn jedoch alle Eliten “aufrüsten”(was ich impliziere), führt dies nur zu einem Wettbewerb an dessen Ende sich eine Pattsituation durch Rückversicherungsspielchen einpendelt.
    Insbesondere da ich mal davon ausgehe, dass z.B. nicht ausschließlich asiatische Firmen, sonderen alle Global Player diese Standortvorteile nutzen würden.

    Was also zu gewinnen wäre, sind Wissenszuwächse auf dem Weg, allerdings keineswegs ein freieres oder gleicheres Zusammenleben. Der Vergewaltigungsvergleich war von Anfang an keine im Detail ernstgemeinte Analogie, sondern ein Beispiel für die Grenze, die man gewillt ist zu überschreiten bzw. für die Albernheit des gefühlten Zwangs dies tun zu müssen, die letztendes auf das Menschenbild des Individuums zurückzuführen ist.

  9. Erik / 17. March 2008, 13:23 Uhr

    Sind Aktionäre von Siemens an der Umsiedlung von 1,5 Millionen Chinesen mitverantwortlich? (Siemens verdient mit der Beteiligung an den Generatoren für den Dreischluchten-Staudamm viel Geld)

    Ich weiß es nicht. Aus Gewissensgründen ist eine Siemensaktie deswegen zumindest eine genauere Überlegung Wert. Vergleichbar mit der Beteiligung an Waffengeschäften zum reinen finanziellen Profit.

    Gentechnik oder (um am eigentlichen Thema des plomlompom-Beitrages zu bleiben) Doping für Körper und Geist ist eine Entscheidung des Gewissens. Und nur weil in einigen Bereichen gesetzliche Schranken herrschen, bilde ich daraus für mich keine Moral. Denn diese wäre eine falsche Moral. (Ich handle ja nicht desshalb gut, weil schlechtes Handeln bestraft würde, sondern weil ich selbst will, dass dies ein allgemeines Gesetz werde. Ja, schon gut! Is von Kant, ich weiß!)

    Aber gerade bei Neuerscheinungen, wie der Gentechnik wird oft auf plumpe (nicht selten religöse) und blinde Weise argumentiert. Gentechnik ist schlecht, weil wir nicht Gott spielen sollten, und so.

    Natürlich kann ich es mit meinem Wissen nicht vereinbaren, mich an Waffengeschäften zu beteiligen. Wer sich der Teilschuld bewusst ist und sie willentlich in Kauf nimmt, ist frei dies zu tun. Aber die Gentechnik oder Doping stellt in meinen Augen nicht dieselbe Frage an das Gewissen. Hier kann man sehr gut umgekehrt argumentieren (siehe die medizinischen Möglichkeite, die Leben, die gerettet werden könnten). Wäre es nicht gewissenlos, diese Möglichkeiten den Menschen vorzuenthalten?

    Und was den gefühlten Zwang angeht, ist dieser oft sehr real. Bei Triebtätern ist er biologisch bedingt, in der Wirtschaft ökonomisch. Und im so genannten Gefangenendilemma (siehe Wikidepia) ist er sogar nachgewiesen.

    Wir tragen bei jeder Entscheidung, die wir treffen die Schuld für das was wir zugunsten einer Sache in Kauf nehmen. Das stellt harte Anforderungen an unser Gewissen, denn gegen eine mögliche Zukunftsentwicklung zu entscheiden ist heute genauso gefährlich, wie dafür zu entscheiden.

    “Wenn Wissen Probleme schaft, werden wir sie nicht durch Unwissen lösen.” (ich glaube Isaak Assimov)

  10. Markus / 17. March 2008, 15:27 Uhr

    @ Erik

    Ich glaube, du hast meinen letzen Satz leicht missverstanden, da er sich nicht wesentlich von dem unterscheidet, was du in deiner Antwort versuchst zu entwickeln. Ich nehme ich die pessimistische Perspektive ein, die die Vorstellung von einem Gewissen oder einer Verpflichtung, die nicht Gesetz zur gegenseitigen Rückversicherung ist, als unrealistisch und nicht den natürlichen Vorrausetzungen entsprechend, zurückweist.

    Damit bin ich das genau Gegenteil des religiösen Kritikers, dem im Grunde genommen du ähnelst, da du den Begriff “Gewissen” in einem Umfeld absolut setzt, in welchem es in Wahrheit um Herrschaft und Kontrolle geht.

    Der reale Zwang, dem wir im Alltag alle unterliegen, hat seinen Ursprung in der erzwungenen Zielsetzung anderen Menschen überlegen zu sein. Selbst wenn der Mensch dies vielleicht nicht will, lässt ihm die Knappheit der Ressourcen unter Umständen keine andere Wahl.

    Der kategorische Imperativ ist hier unbrauchbar, da Kant eben eine Vernunft impliziert, die den Menschen eigtl. davon abhalten sollte sich über andere setzen zu wollen. Wer aber Wissendrogen nimmt, hat ja genau das vor und lässt den anderen, der auch überleben will keine andere Wahl als nachzuziehen. Am Ende fahren alle gedopt die Alpen hoch und Assimov könnte auch gesagt haben “Wenn die Welt voller Scheiße ist, muss man sich hohe Gummistiefel anziehen”.

  11. Erik / 17. March 2008, 19:16 Uhr

    Also, das war jetzt auch nicht gegen dich gemeint. Meine Parallele zu Simens sollte vielmehr ein Anschluss an deine Argumentation sein.

    Ich wollte dich keineswegs mit religiösen Kritikern gleichsetzen! Mein Rundumschlag war etwas rücksichtslos, das gebe ich zu. Religöse Kritiker diskreditieren oft jene, die inhaltlich d’acord sind.

    Aber Du bringst mich auf eine Idee! Vielleicht kritisiere ich auf eine Weise fundamental, dass ich mich selbst diskreditiere. Allerdings ist mein Assimov-Zitat nicht weniger polemisch, als dein Weizenbaum-Auszug.

    Was das Doping angeht, stimme ich mit dir überein. Der wirtschaftliche Vorteil, den China durch Hirndoping seiner Arbeitskräfte (die dort anscheinend als reiner Produktionsfaktor angesehen werden) auf Kosten der Gesundheit seiner Bürger vieleicht erwirbt, ist wahrscheinlich nicht groß genug, unsere Volkswirtschaft einzuholen. Was bei genauer Betrachtung nicht weniger makaber ist, oder? Zur Gentechnik habe ich genug Zweifel, nehme hier aber eine eher optimistische Grundhaltung ein. Aber die war ja gar nicht unser Thema.

  12. Markus / 17. March 2008, 20:55 Uhr

    Das Wort makaber gibt es leider in der internationalen Wirtschaft nicht ;)

    Mein Haltung gegenüber Gehirndoping/Gentechnik etc. ist auch nicht überwiegend negativ, sondern lediglich auf hoffentlich rationale Weise kritisch. Da Gentechnik und Gehirndoping in unserer Folgenabschätzung eh kaum zu trennen, beziehe ich meine folgenden Beispiele darauf.

    Ich denke, dass wir bereits heute gegen die ökologischen Folgen grüner Gentechnik wenig tun können. Allerdings können wir es vermeiden, in Abhängigkeitssituationen zu gelangen, die uns zumindest im Europa des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jhd bislang fremd sind.

    Denn wenn wir als ökonomische Theoretiker vielleicht einen Gewinn verbuchen können, überträgt sich dieser wohl nicht auf unsere Situation als Bürger, um mal etwas redudant zu werden. Für die wäre es weit vorteilhafter, wir hätte eine funktioniernde Weltregierung.

    Die Blaupause einer demokratischen Technokratie im 21.Jhd Indien, macht uns vor wie durch Gentechnik unsere beiden Grundhaltungen bestätigt werden. Es können mehr Menschen ernährt werden, aber es geraten auch mehr in ökonomische Abhängigkeit und begehen Selbstmord.

    In dieser Situation, gibt es für die Menschen gar keine Möglichkeit eine befriedigende Entscheidung zu treffen, die in irgendeiner Weise an Kant erinnert. Um diese Ohnmacht wissen die Nutznieser dieser Entwicklung und sie, in der Rolle der Vergewaltiger zu sehen, scheint mir nicht vollkommen abwegig.

  13. Erik / 18. March 2008, 00:07 Uhr

    Hmm.

  14. Markus / 18. March 2008, 11:53 Uhr

    Wir Menschen können noch so viel wissen, wenn es um darum geht, nachhaltigen Nutzen für die Gemeinschaft und nicht für uns selbst zu schaffen, sind wir dümmer als Fledermäuse

    http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,42882,00.html

  15. Markus / 26. March 2008, 09:34 Uhr

    Einen interessanten Eintrag zum Thema (Pro) habe ich auch noch hier gefunden:
    http://www.becker-posner-blog.com/archives/2008/03/intelligence_do.html

  16. Klaus Gieg / 26. March 2008, 17:51 Uhr

    Hmmm, mir fehlt in dieser Debatte was: Es gibt nämlich bis auf den heutigen Tag noch keine einzige Droge, die eine dauerhafte und gleichzeitig nebenwirkungsfreie Verbesserung darstellt. Wenn man eine Droge benutzt, sind am Ende jedesmal die Schäden grösser als der Nutzen und das gefällt mir nicht, vor allem, wenn man es mit einem durch andere Mittel wesentlich verlängerten Leben zusammendenkt.
    Oder hat sich da was geändert?

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